Bilder und Gemälde schätzen lassen: Wie erkenne ich, ob mein Bild wertvoll ist?

Viele Menschen besitzen alte Bilder und Gemälde, ohne zu wissen, was sie wirklich wert sind. Ein geerbtes Ölgemälde im Flur, eine Grafik aus der Bibliothek des Großvaters, ein Aquarell vom Flohmarkt... Hinter all diesen Werken könnte sich ein verborgener Wert verbergen. Das Problem: Ohne Fachkenntnis ist es nahezu unmöglich, ein wertvolles Gemälde von einem gewöhnlichen Bild zu unterscheiden. Wer das nicht weiß, riskiert, echte Schätze unbewusst zu verkörnen, zu verschenken oder für wenig Geld abzugeben. Dabei lässt sich das mit dem richtigen Partner unkompliziert vermeiden.

Woran erkenne ich, ob ein Gemälde wertvoll ist?

Es gibt einige Merkmale, die auf einen erhöhten Wert hindeuten können, aber keines davon ist für sich allein ein Beweis. Entscheidend ist immer die Kombination aus mehreren Faktoren sowie die Einschätzung eines erfahrenen Kunstsachverständigen. Folgende Punkte können erste Hinweise liefern:

  • Signatur des Künstlers: Eine leserliche oder identifizierbare Signatur auf der Vorder- oder Rückseite des Bildes ist ein wichtiger Hinweis. Doch auch unsignierte Werke können erheblichen Wert haben, besonders wenn Stil und Entstehungszeit auf einen bestimmten Künstler oder eine Schule hinweisen.
  • Alter und Entstehungszeit: Gemälde aus dem 19. oder frühen 20. Jahrhundert erzielen bei Auktionen häufig hohe Preise. Hinweise auf das Alter liefern Leinwand und Keilrahmen, der Farbauftrag sowie der Zustand des Materials.
  • Material und Technik: Ölgemälde auf Leinwand sind in der Regel wertvoller als Drucke oder Reproduktionen. Auch Grafiken, Aquarelle und Zeichnungen von bekannten Künstlern können wertvolle Originale sein.
  • Herkunft und Provenienz: Alte Rahmenetiketten, Auktionsaufkleber oder Kaufbelege können die Geschichte eines Bildes belegen und seinen Wert erheblich steigern.
  • Zustand des Gemäldes: Ergänzungen, Übermalungen oder Restaurierungen beeinflussen den Wert, müssen ihn aber nicht zwingend mindern. Ein Fachmann erkennt, was original und was ergänzt ist.

Der entscheidende Schritt ist immer: Bilder schätzen lassen. Von jemandem, der den Kunstmarkt kennt und einordnen kann, was ein Werk wirklich wert ist.

Diese Bildkategorien werden häufig unterschätzt

Wer ein Gemälde schätzen lassen möchte, denkt oft zuerst an bekannte Namen. Monet, Richter, Nolde. Doch die Realität des Kunstmarkts sieht anders aus: Auch Werke unbekannterer Künstler können bei Spezialsammlern und Auktionshäusern sehr gefragt sein. Besonders häufig unterschätzt werden folgende Kategorien:

  • Ölgemälde des 19. Jahrhunderts: Historienbilder, Landschaften und Genredarstellungen aus dieser Ära sind bei Sammlern weltweit begehrt. Selbst ohne prominenten Künstlernamen können gut erhaltene, qualitativ hochwertige Werke mehrere Tausend Euro erzielen.
  • Druckgrafiken und Radierungen: Originalgrafiken, also handgedruckte Blätter mit Bleistiftnummer und Signatur, sind echte Kunstwerke und werden nicht selten mit vierstelligen Beträgen gehandelt.
  • Aquarelle und Zeichnungen: Werke auf Papier werden häufig als „Skizzen“ abgetan. Dabei können gerade Aquarelle aus dem Impressionismus oder Expressionismus erheblichen Wert haben.
  • Asiatische Kunst und Kalligrafien: Chinesische, japanische oder koreanische Tuschzeichnungen und Holzschnitte werden von einem spezialisierten, internationalen Sammlerpublikum gesucht und erzielen bei Auktionen oft überraschend hohe Preise.
  • Alte Bilder aus Haushaltsauflösungen: Was nach dem Tod eines Angehörigen im Keller oder auf dem Dachboden wartet, ist oft unbekannten Ursprungs. Genau hier lohnt sich die professionelle Sichtung am meisten.

Ein alter Rahmen, eine vergilbte Leinwand, ein verstaubtes Bild ohne Beschriftung, das klingt nach wenig. Und doch: Hinter manchem dieser Werke verbirgt sich ein Wert, der nur durch das fachkundige Auge erkennbar ist.

Bild schätzen lassen: so läuft die Bewertung ab

Viele Menschen zögern, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, oft aus Unwissenheit über den Ablauf oder aus Sorge vor Kosten. Beim Auktionshaus Schreiber ist die erste Bewertung kostenlos und unkompliziert:

  1. Kontaktaufnahme mit Fotos: Sie schicken uns erste Fotos Ihres Bildes. Vorderseite, Rückseite und Details wie Signatur oder Rahmenetikett. Das genügt für eine erste Einschätzung, ob eine Bewertung vor Ort sinnvoll ist.
  2. Kostenlose Erstbewertung: Unser Expertenteam prüft die eingereichten Unterlagen und gibt Ihnen eine ehrliche erste Einschätzung. Keine versteckten Gebühren, kein Verkaufsdruck.
  3. Persönliche Besichtigung bei Bedarf: Bei besonders wertvollen oder schwer einzuordnenden Werken kommen wir zu Ihnen oder Sie bringen das Gemälde zu uns. Die Untersuchung vor Ort ermöglicht eine präzise Beurteilung von Material, Zustand und Provenienz.
  4. Entscheidung in Ihrem Tempo: Nach der Bewertung entscheiden Sie, ob und wie Sie Ihr Bild verwerten möchten. Sie sind zu nichts verpflichtet.
  5. Einlieferung und Versteigerung: Entscheiden Sie sich für die Auktion, übernehmen wir die gesamte Abwicklung: Katalogisierung, Vermarktung und öffentliche Versteigerung- Lokal und online, vor einem internationalen Sammlerpublikum.

Gemälde verkaufen als Privatperson: Auktion oder Direktverkauf?

Wer ein Bild verkaufen möchte, steht vor der Frage: Privatverkauf, Onlineplattform oder Auktionshaus? Die Antwort hängt vom Werk und vom Ziel ab.

Beim Privatverkauf über Plattformen wie eBay oder Kleinanzeigen fehlt die Reichweite zu Sammlern und Fachpublikum. Der erzielte Preis liegt häufig weit unter dem tatsächlichen Marktwert, weil der Verkäufer den Wert nicht kennt und käuferseitig kein echter Wettbewerb entsteht.

Eine öffentliche Versteigerung funktioniert anders: Mehrere Bieter konkurrieren um dasselbe Objekt. Dieser Bieterwettbewerb treibt den Preis nach oben, oft deutlich über den Erwartungen des Einlieferers. Das Auktionshaus Schreiber hat Gemälde und Kunstwerke regelmäßig für Preise versteigert, die Privatverkäufer kaum erzielen würden.

Hinzu kommt: Das Auktionshaus übernimmt alle Schritte, von der professionellen Fotografie über die Katalogbeschreibung bis hin zur Abwicklung des Verkaufs. Als Einlieferer müssen Sie sich um nichts kümmern.

Das Auktionshaus Schreiber: Ihr Partner für Gemälde und Kunstbewertung

Das Auktionshaus Schreiber aus Niedernhausen im Taunus ist spezialisiert auf die Bewertung und Versteigerung von Gemälden, Grafiken und Kunstobjekten aller Art. Ob ein einzelnes Ölgemälde aus dem Nachlass, eine Sammlung aus einer Haushaltsauflösung oder ein Kunstwerk, dessen Wert Sie einschätzen möchten: Unser Team verfügt über die Erfahrung und das Marktverständnis, um Ihnen eine ehrliche, fundierte Auskunft zu geben.

Wir bedienen Einlieferer im Großraum Wiesbaden, Frankfurt und Taunus und über unsere Online-Auktionen ein internationales Sammlerpublikum. Die kostenlose Erstbewertung ist der erste Schritt: völlig unverbindlich, direkt und unkompliziert.

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