Geerbte Gegenstände verkaufen: Warum Unwissenheit teuer werden kann
Der häufigste und kostspieligste Fehler bei einem Nachlass ist Schnelligkeit ohne Überblick. Unter Zeitdruck sei es durch auslaufende Mietverträge oder den Wunsch, die Situation möglichst rasch abzuschließen, werden Gegenstände entsorgt, die erheblichen Wert besitzen können. Wertvolle Gemälde landen im Sperrmüll, Silberbesteck wird zum Schrotthändler gebracht, antike Möbel verschenkt.
Das muss nicht sein. Wer vor der Räumung oder dem Verkauf eine fachkundige Einschätzung einholt, kann sicherstellen, dass nichts Wertvolles übersehen wird. Die kostenlose Erstbesichtigung durch das Auktionshaus Schreiber ist genau dafür gedacht: ein geschulter Blick auf den gesamten Nachlass, bevor auch nur ein Gegenstand die Wohnung verlässt.
Der Aufwand dafür ist gering. Der mögliche Unterschied im Erlös ist es oft nicht.
Kunstwerke erben: Diese Kategorien werden am häufigsten unterschätzt
Erfahrungsgemäß werden folgende Kategorien im Nachlass besonders häufig falsch eingeschätzt:
- Gemälde und Grafiken: Selbst unsignierte Ölgemälde aus dem 19. Jahrhundert können erheblichen Wert haben. Druckgrafiken, Radierungen und Aquarelle von bekannten Künstlern werden oft als Dekoration abgetan, sind aber als Originale echte Sammlerstücke.
- Antiquitäten und Möbel: Antike Möbel aus dem Biedermeier oder dem Jugendstil, Porzellan bekannter Manufakturen wie Meissen oder KPM und Tafelsilber werden regelmäßig unterschätzt. Vollständige Service oder seltene Serien sind bei Sammlern besonders gefragt.
- Schmuck und Uhren: Geerbter Goldschmuck, Brillantringe oder Markenuhren erzielen bei Auktionen regelmäßig Preise weit über dem Materialwert, wenn Zustand und Dokumentation stimmen.
- Orientteppiche: Handgeknüpfte Teppiche aus dem Iran, der Türkei oder dem Kaukasus werden oft als bloße Einrichtungsgegenstände wahrgenommen. Dabei können hochwertige Stücke fünfstellige Beträge erzielen.
- Asiatika und Sammlungsobjekte: Chinesisches Porzellan, japanische Holzschnitte oder ostasiatische Bronzen sprechen ein internationales Sammlerfeld an und erzielen auf Auktionen oft überraschende Preise.
Antiquitäten Ankauf oder Auktion: Was ist für den Nachlass besser?
Wer geerbte Gegenstände verkaufen möchte, hat grundsätzlich zwei Wege: den direkten Ankauf oder die Versteigerung. Welcher der richtige ist, hängt vom jeweiligen Stück ab.
Beim direkten Ankauf durch einen Antiquitätenhändler oder ein Auktionshaus wird ein fester Preis vereinbart. Das ist schnell und unkompliziert, eignet sich aber vor allem für Objekte, bei denen der Sammlerwert begrenzt ist oder wenn eine rasche Abwicklung wichtiger ist als das maximale Ergebnis.
Die Auktion empfiehlt sich, wenn Objekte ein spezialisiertes Sammlerpublikum ansprechen. Mehrere Bieter, die gleichzeitig um dasselbe Stück konkurrieren, treiben den Preis. Gerade bei Gemälden, hochwertigem Schmuck, Orientteppichen oder bedeutenden Antiquitäten ist die Auktion in der Regel der ertragreichere Weg.
Das Auktionshaus Schreiber berät Erben bei dieser Entscheidung ehrlich und ohne Verkaufsdruck. Beide Wege sind möglich.
Antik Ankauf und Nachlassauflösung: So begleitet das Auktionshaus Schreiber Sie
Der Ablauf beim Auktionshaus Schreiber ist auf die besondere Situation von Erben abgestimmt:
- Kontaktaufnahme: Sie melden sich telefonisch, per E-Mail oder WhatsApp. Erste Fotos erleichtern eine schnelle Einschätzung, sind aber keine Voraussetzung.
- Kostenlose Erstbesichtigung vor Ort: Unser Team kommt zu Ihnen und sichtet den gesamten Nachlass systematisch. Kein Gegenstand wird übersehen, kein voreiliges Urteil gefällt.
- Trennung von Auktionsgut und Rest: Wertvolle Stücke werden für die Auktion aussortiert, der verbleibende Hausrat dem Entrümpelungspartner übergeben. Alles aus einer Hand, zu einem vereinbarten Festpreis.
- Versteigerung oder Direktankauf: Je nach Objekt und Ihrer Präferenz wählen wir den besten Verwertungsweg. Die Entscheidung liegt immer bei Ihnen.
- Transparente Abrechnung: Sie erhalten eine klare Aufstellung aller Erlöse und eine besenreine Übergabe der Räumlichkeiten, wenn gewünscht.
Das Auktionshaus Schreiber: Ihr Antiquitätenhändler und Partner bei Erbschaften im Taunus
Das Auktionshaus Schreiber aus Niedernhausen begleitet Erben und Hinterbliebene im Großraum Wiesbaden, Frankfurt und Taunus mit Fachkompetenz und Empathie. Wir wissen, dass ein Erbfall keine einfache Situation ist, und gehen entsprechend sensibel damit um.
Ob Gemälde, Schmuck, Silber, Teppiche oder komplette Wohnungsauflösungen: Wir kennen den Markt, schätzen realistisch ein und sorgen dafür, dass nichts Wertvolles unbemerkt bleibt. Über unsere Auktionen erreichen wir ein nationales und internationales Sammlerpublikum.


